Alle Beiträge von moenkehaus

Dreifaltigkeit

Liebe Schwester und Brüder, kann man sich den einen Gott in drei Personen vorstellen? Für manche wird es gleichgültig sein, ob unser Gott, an den wir glauben, dreifaltig ist oder nicht. Für ihre Lebensgestaltung wird es keine unmittelbaren Auswirkungen haben. Dennoch kann es gut sein, sich zu vergewissern, dass unser Bild von Gott sich auch auswirkt auf unsere Vorstellungen vom Menschen. Denn so, wie wir den Menschen … Weiterlesen ››

Seife und Christentum

Liebe Schwestern und Brüder, ein Seifenfabrikant sagt zum Missionar: „Das Christentum hat nichts erreicht. Obwohl es schon seit zweitausend Jahren gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen.“ Der Missionar wies dabei hin auf ein schmutziges Kind, das im Dreck spielte und bemerkte: „Seife hat auch nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen in der … Weiterlesen ››

Frauenleben sind vielfältig

Liebe Schwestern und Brüder, zum Muttertag gilt allen Müttern und Großmüttern ein herzlicher und lieber Segensgruß. Einige Frauen werden gewiss auf eine Würdigung an diesem Tag verzichten wollen. Andere wiederum finden es angemessen, überhaupt einen Muttertag zu begehen. Jede Frau, jede Mutter wird am besten wissen, wie sie mit einem solchen Tag umgeht. Der Idealfall wäre, jeder verantwortungsbewussten und liebevollen Mutter nicht nur an einem solchen … Weiterlesen ››

Maria, Maienkönigin

Liebe Schwestern und Brüder, „Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen“ – dieses Lied ist vielen bekannt und wird gern gesungen. In einer einfachen Bildersprache will etwas glaubwürdig Schönes über Maria ausgesagt werden. Nach der Zeit des Winters folgt der Mai als ein Monat des Anbrechens einer neuen Zeit, ähnlich der Verheißung des Engels an Maria: „Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären“ … Weiterlesen ››

Das neue Gebot

Wenn jemand mit der Frage auf Sie zukäme: „Woran erkennt man einen Christen?“ Was würden Sie darauf antworten? Vielleicht: Einen Christen erkennt man daran, - dass er sonntags zur Kirche geht, - dass er im Kloster lebt, - dass er ein Kreuz als Kette um den Hals trägt, - dass er Kirchensteuer zahlt. Es könnte noch weitere Antworten geben. Jesus weiß auf die Frage, woran man einen Christen erkennen wird, eine eigene … Weiterlesen ››

Gibt’s das heute noch, den Beruf Hirt?

Liebe Schwestern und Brüder, hier können Sie jene Predigt nachlesen, die heute live im NDR im Rahmen einer Gottesdienstübertragung gehalten wurde: Liebe Schwestern und Brüder an den Rundfunkgeräten, liebe Schwestern und Brüder in unserer Quickborner Kirche! „Gibt‘s das heute noch, den Beruf Hirt?“ las ich als Anfrage. Selbstverständlich! Beim Nachgehen dieser Frage erfuhr ich: Bei fast 2 ½ Mill. Schafen allein in unserem Land gibt es immerhin rund 34.000 … Weiterlesen ››

Je t’aime

Liebe Schwestern und Brüder, noch immer habe ich jene mit Graffiti versehene Hauswand vor Augen, an der zu lesen war: „Je t’aime“ – „Ich liebe Dich“. Wer da wen liebt, bekommt der Vorübergehende in der Regel nicht mit. Wer jedoch für seine Liebesbekundung solche Energien einsetzt, bei dem muss die Sehnsucht der Liebe ganz schön groß sein. Ich erinnere mich noch an unsere Kinderzeit, wenn wir uns … Weiterlesen ››

Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Liebe Schwestern und Brüder, dieser Sonntag nach Ostern, 03. April 2016, ist der „Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit“. Mit dieser Bezeichnung nahm Papst Johannes Paul II. am Sonntag, 30. April 2000, diesen Festtag offiziell in den liturgischen Kalender der Kirche auf. An diesem Tag des Milleniumsjahres, ebenfalls der Sonntag nach Ostern, sprach der Heilige Vater Schwester Maria Faustyna Kowalska heilig. Der im Jahr 1905 im polnischen Ort … Weiterlesen ››

Ostern – das neue Leben wartet auf uns

Liebe Schwestern und Brüder, wie lässt sich das Geheimnis des österlichen neuen Lebens bildhaft vermitteln? Eine der schönsten Erläuterungen ergibt sich aus jenem Dialog, den der niederländische Priester und Schriftsteller Henri J.M. Nouwen (1932-96) einmal niederschrieb. Es ist der Dialog von Zwillingen im Mutterleib: „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“, fragt der eine Zwilling. „Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und … Weiterlesen ››

Kein Ostern ohne Karfreitag

Liebe Schwestern und Brüder, Kein Ostern ohne Karfreitag! In keiner anderen Woche erschließt sich das Geheimnis christlichen Glaubens so wie in der vor uns liegenden Karwoche. Das vom althochdeutschen übernommene Wort ‚Kara‘ prägt die Gesamtatmosphäre der Tage vor Ostern. ‚Kara‘ bedeutet so viel wie Klage, Kummer, Trauer. In der Karwoche erinnern sich Christen an das unbegreifliche Leiden des Sohnes Gottes. Bei aller Unfassbarkeit wird dieses Leiden … Weiterlesen ››

MISEREOR – Ich erbarme mich

Liebe Schwestern und Brüder, das Motto des Hilfswerk MISEREOR berührt in diesem Jahr besonders. Das lateinische Wort MISEREOR bedeutet übersetzt: „Ich erbarme mich“ (Mk 8,2). Es bezieht sich auf Worte Jesu in Galiläa, nachdem am See von Genezareth der Sohn Gottes Tausende von Hungernden speiste. Indem Papst Franziskus ein Heiliges Jahr der Barmherzigkeit ausruft, klingt das Wort Erbarmen ganz anders. Es ist wie die Erinnerung an etwas, … Weiterlesen ››

Via dolorosa

Die Via Dolorosa ist noch heute eine belebte Straße in Jerusalem. Sie markiert die Wegstrecke vom Amtssitz des römischen Statthalters hin zur Hinrichtungsstätte Golgotha. 14 markierte Stellen, die in engster Beziehung stehen mit dem Leidensweg Jesu, erstrecken sich über diese Straße. Nicht nur am Karfreitag gehen viele fromme Christen diesen Leidensweg Jesu Christi nach. Jerusalem zählt, wenn die politischen Verhältnisse es zulassen, zu den meistbesuchten Pilgerorten … Weiterlesen ››

Ich bin da

Liebe Schwestern und Brüder, in Augenblicken des Alltags kommt schon die Frage auf: Was wäre, wenn es Gott nicht gäbe? Für einen Glaubenden ist dieser Gedanke unvorstellbar. Nirgendwo wäre dann ein Herz, welches für einen schlägt. Natürlich gibt es viele Menschen um einen herum, die einem nahe stehen und die es gut mit einem meinen. Aber was ist, wenn diese nicht mehr da sind? Christen wissen von … Weiterlesen ››

Für- und Miteinander der Generationen

An diesem 2. Fastenonntag gestalten die Caritas-Konferenzen-Deutschlands (CKD) bundesweit die hl. Messen. Der Predigtvorschlag zu den Eucharistiefeiern kommt in diesem Jahr aus Quickborn: Liebe Schwestern und Brüder, es war ein Tag, den Jung und Alt nicht so schnell vergessen werden. Zusammen mit ihrer Religionslehrerin besuchten Schülerinnen und Schüler ein Seniorenwohnheim. Dort veranstalteten die jungen Leute einen Lesewettbewerb. Dieser kam bei den älteren Leuten sehr gut über. Von … Weiterlesen ››

Frei werden für Gottes Nähe

Liebe Schwestern und Brüder, nun ist sie vorbei, die Zeit der „Mummerey“ und der „Heidnischen Tobung“, über die sich in dieser Weise im 17. Jahrhundert selbst die Kölner Stadtväter beklagten. Dem katholischen Kölner Jecken erschien es wohl von jeher vollkommen folgerichtig, dass nach dem wilden Feiern im Karneval Buße, Fasten und Beten notwendig war. Und für die anderen? Wie soll ich fasten und warum? In welchem … Weiterlesen ››