Alle Beiträge von moenkehaus

Erntedank

Liebe Schwestern und Brüder, das Erntedankfest, welches in diesen Tagen in vielen Teilen unseres Landes begangen wird, gehört zu den ältesten Festen der Menschheit. Längst vor dem Aufkommen des Christentums gab es Festveranstaltungen zum Ende der jährlichen Erntezeit. Die Freude über das gelingende Einbringen der Ernte war stets kulturübergreifend. Mit dem Erntedankfest stehen wir Christen in einer Reihe mit vielen allen anderen Religionen, Kulturen und Völkern … Weiterlesen ››

Das Leben meint es gut mit Dänen …

Im Mittelpunkt des diesjährigen Quickborner Ausländerfestes stand Dänemark: Liebe Schwestern und Brüder, vielleicht kann sich jemand von Ihnen an einen Schlager aus dem Jahr 1976 erinnern, gesungen von Vivi Bach und Dietmar Schönherr. Der Text: „Das Leben meint es gut mit Dänen und mit denen, denen Dänen nahe stehen“. Mit diesem witzigen Wortspiel priesen die beiden Unterhaltungskünstler die Vorzüge und den Charme unseres nördlichen Nachbarlandes. Die Lebensart … Weiterlesen ››

Gott und der Mammon

Liebe Gemeinde, im heutigen Evangelium geht es ums Geld und den damit verbundenen Fragen. Aber es geht auch um einen, den Verwalter, der mit fremden Geld umzugehen hat. Und so klar die Worte am Schluss des Evangeliums sind „Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon“, so viele Fragen wirft das Gleichnis von dem unehrlichen Verwalter auf. Der Verwalter begeht zwei Verfehlungen. Erste Verfehlung: er verschleudert das Vermögen … Weiterlesen ››

Mutter Teresa

Liebe Schwestern und Brüder, vor einer Woche wurde Mutter Teresa von Kalkutta in einer beeindruckenden Feier durch Papst Franziskus heilig gesprochen. Wie kaum ein anderer Mensch hat sie die Weite des Lebens kennengelernt. Innerhalb der Oktav ihres Festtages ist es daher angemessen, Worte über das Leben von ihr wiederzugeben, die diese angedeutete Weite beinhalten: DAS LEBEN... Das Leben ist eine Chance, nutze sie. Das Leben ist Schönheit, bewundere sie. Das Leben … Weiterlesen ››

Die Heilige der Gosse: Mutter Teresa

Liebe Schwestern und Brüder, 18. August 1948: für die Ordensschwester, die später als Mutter Teresa weltweit bekannt wird, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Sie legt das Ordenskleid der Loreto-Schwestern ab und kleidet sich in einen weißen Sari mit blauer Borte. Es ist die Kleidung der niedrigsten bengalischen Kaste. Für Agnes Gonxa Bejaxhiu, wie die kleine zierliche Ordensschwester mit bürgerlichem Namen heißt, ist dieses Datum der Anfang einer … Weiterlesen ››

Dietrich Bonhoeffer: Von guten Mächten treu und still umgeben

Liebe Schwestern und Brüder, es ist Kriegswinter 1944/45. Der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer sitzt seit eineinhalb Jahren in Nazi-Haft. Die Anklage lautet auf Wehrkraft-Zersetzung. Das Verfahren wird zwischenzeitlich aufgeschoben. Bonhoeffer aber bleibt hinter Gittern. Seit Oktober 1944 ist er nach Berlin überführt. Wegen seiner persönlichen Nähe zu den Widerstandskämpfern ist das NS-Regime wieder auf den 38-jährigen Theologen aufmerksam geworden. Das Todesurteil für Dietrich Bonhoeffer scheint bereits … Weiterlesen ››

Jochen Klepper: Der du die Zeit in Händen hast

Liebe Schwestern und Brüder, wenn jemand stirbt, sind wir betroffen und traurig. Wenn jemand freiwillig aus dem Leben scheidet, fragen wir in unserer Bestürzung zudem nach den Hintergründen. Letztlich dreht es sich um die Frage „Warum?“. Beweggründe, freiwillig das Leben zu beenden, gibt es unendlich viele. Zurückbleibende sind erleichtert, wenn sie offenbar selber nicht Anlass zum Freitod eines ihnen Nahestehenden sind. Der evangelische Theologe Jochen Klepper (1903-42), … Weiterlesen ››

Gerhard Tersteegen: Gott ist gegenwärtig

Liebe Schwestern und Brüder, weshalb besuchen Christen sonntags zur Feier des Gottesdienstes eine Kirche? Die Antworten darauf können so vielfältig sein, wie die Anzahl der Kirchenbesucher. In jedem Fall wird während des Gottesdienstes gebetet und gesungen. Ein gemeinsames Gesang- und Gebetbuch ist die Voraussetzung dazu, dass unter den Gottesdienstbesuchern so etwas wie ein Wir-Gefühl unter Gläubigen aufkommt. Nun haben die jeweiligen Konfessionen ihr jeweils eigenes Gebet- … Weiterlesen ››

Johannes Scheffler: Ich will dich lieben, meine Stärke

Liebe Schwestern und Brüder, was passiert, wenn ein Kirchenlieddichter seine Kirche verlässt? Bei der Erstellung des neuen Gotteslobes im Jahr 2013 trat diese Frage beim katholischen Dichter Huub Oosterhuis (*1933) auf. Wegen seiner späteren Hinwendung zur evangelischen Kirche, nach vorangegangenen Konflikten hinsichtlich des katholischen Priesteramtes, war die Hereinnahme von Gesängen des holländischen Theologen in das Gesangbuch der niederländischen Kirche nicht unumstritten. Manche seiner Lieder wurden für … Weiterlesen ››

Paul Gerhard: Geh aus, mein Herz, und suche Freud

Liebe Schwestern und Brüder, in traditionsbewusster Erinnerung brachte die Deutsche Bundespost im Jahr 1957 zum 350. Geburtstag als auch 1976 zum 300. Todestag Briefmarken mit dem Porträt Paul Gerhards heraus. Dieser bescheidene und anspruchslose ev.-luth. Theologe und Pastor, der gewiss zu den bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichtern gehört, hinterließ erstaunlich viele Liedtexte und Gedichte. Neben anderen Komponisten nahm sich auch J. S. Bach dieser tiefreligiösen Texte an und … Weiterlesen ››

Philipp Nicolai: Wie schön leuchtet der Morgenstern

Liebe Schwestern und Brüder, bis zum ersten Sa./So. im Monat September werden an dieser Stelle Lieder widergegeben, die in unserem römisch-katholischen Gebet- und Gesangbuch abgedruckt sind, aber aus evangelisch-lutherischer Tradition stammen. Im kommenden Jahr begeht die ev.-luth. Kirche ihr fünfhundertjähriges Bestehen. Der Überlieferung nach brachte der Augustinermönch Martin Luther an der Außentür der Schlosskirche zu Wittenberg am Abend vor dem 31. Oktober 1517 eine Liste von 95 … Weiterlesen ››

Fürbittgebet für die Opfer von Nizza

- Lasst uns zu Gott beten für die Opfer des verheerenden Anschlages von Nizza, für alle unschuldigen Opfer, unter ihnen auch viele Kinder und Jugendliche, für alle, die mit unsäglichen Ängsten gepeinigt sind, für alle Schwerverletzten in den Krankenhäusern und für alle, die nicht mehr wissen, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Herr, erbarme Dich - Lasst uns beten für alle Angehörigen, Klassenkameraden, Kollegen und Freunde der Opfer, für alle, die trauern über den Tod … Weiterlesen ››

Das Wunder von Bern – das Wunder des Glaubens

wort_der_wocheEin Hörfunkreporter bezeichnete während des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 1954 zwischen Deutschland und Ungarn in Bern den Schlussmann der deutschen Nationalmannschaft als „Fußballgott“. Im Originalton war zu hören: „Die Verteidiger der Ungarn müssen weit mit aufrücken, jetzt heben sie den Ball in den deutschen Strafraum hinein – Schuss! – Abwehr von Turek! Turek, du bist ein Teufelskerl! Turek, … Weiterlesen ››